Überarbeitete Neuauflage erscheint im März 2013!

Ab Mai 2007 auch als Mail-Order im Bertelsmann Club im Doppelband mit Petra Lasts ‘Einzig dir gehört mein Herz’!

Rezensionen

Die Romantische Bücherecke:

Romantikthriller vor eindrucksvoller Landschaftskulisse

Samantha Dyson –  auf einer Ein-Frau-Ausgrabung an einer einsam gelegenen Stelle des Colorado Plateaus – hört eines Abends ein Auto herannahen. Sie beobachtet, wie zwei Männer sich eines Teppichs, in dem sich etwas Lebendiges zu befinden scheint, in einem Wüstengrab entledigen. Nachdem die Schattengestalten wieder abgefahren sind, macht Sam sich an eine ungeplante Ausgrabung. Die Paläontologin der Universität von Utah war bei ihrer Feldforschung schon auf seltene Saurierknochen gestoßen, mit dem Fund eines schwer verletzten, lebendig begrabenen Mannes hatte sie nicht gerechnet.

Sam gelingt es, John, wie er sich selbst nennt, notdürftig zu verarzten. Am nächsten Morgen kehren die Verbrecher unerwartet zurück, und sie muss mit dem schwer angeschlagenen Mann fliehen. Während der rasanten Autojagd können sie ihre Verfolger abschütteln. Sam möchte John, der eigentlich Morgan Spade heißt, in ein Krankenhaus bringen, er weigert sich jedoch strikt und besteht darauf, dass sie ihn in einem Motel allein zurücklässt. Dort ruft Morgan seinen alten Freund Zack Murdock aus New York an und bittet ihn um Hilfe. [...]

[gekürzt, um nicht zu viel von der Geschichte zu verraten!] 

Auch mit ihrem dritten Buch ist Michelle Raven ein wunderbarer Romantikthriller gelungen. Diesmal ist es die Heldin, die gleich am Anfang dem Helden das Leben rettet. Sam führt äußerst selbständig ihr eigenes Leben und braucht nicht unbedingt einen Mann an ihrer Seite. In Morgan ist ihr aber ein wahres Prachtexemplar der Spezies über den Weg gelaufen, oder besser gesagt unter die Schaufel geraten. Beide fühlen sich bald zueinander hingezogen. Während Sam jedoch keinen Hehl daraus macht, dass sie in Morgan mehr als nur den Beschützer sieht, will er seinen Gefühlen anfangs nicht nachgeben. Zum einen will er Sam nicht in noch größere Gefahr bringen, andererseits leidet er noch immer unter Verlusten, die er in der Vergangenheit erlitten hat.

Auch den Nebenfiguren widmet die Autorin erneut die gewohnte Aufmerksamkeit. So gibt es neben einem Wiedersehen mit Zack, Shane, Autumn und der Katze Coco aus ihrem Erstlingswerk „Canyon der Gefühle“, neue Figuren, wie Morgans kleinen Bruder Joe, Detective Gonzalez sowie Sams Freunde Cathy und Tom, deren Romanze keineswegs neben den Protagonisten verblasst.

Die rasante Entwicklung der Ereignisse lässt den Leser manchmal kaum zu Atem kommen, was nicht nur auf die geschilderte Flucht, sondern auch auf die Liebesszenen zutrifft. Hinzu kommen plastische Beschreibungen, die dem Leser das Gefühl vermitteln, sich inmitten der eindrucksvollen Landschaft zu befinden. Wer eine Geschichte sucht, in der sich die Elemente Liebe und Spannung wunderbar ergänzen, liegt hier goldrichtig.

TINA, 27.2.2004

Die Paläontologin Samantha - Sam - Dyson erforscht auf dem Colorado Plateau die Überreste ausgestorbener Pflanzen und Tiere. Dort findet sie dann den Schädel eines Raubsauriers. Sam ist begeistert. Doch ihre Begeisterung lässt schnell nach, als sich in der Nacht ein fremdes Auto ihrem Camp nähert. Dann muss Sam voller Entsetzen feststellen, dass vor ihren Augen ein Verbrechen geschieht: Ein in einen Teppich eingerollter Mensch wird von zwei Männern lebendig verscharrt. Sobald die Täter abgefahren sind, buddelt sie das schwer verletzte Opfer wieder aus und übernimmt mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln die Erstversorgung.

Am nächsten Morgen erwartet Sam und Morgan Spade, der sich ihr allerdings als John vorgestellt hat, eine Überraschung. Denn die Gangster, denen bewusst wurde, dass etwas nicht stimmte, tauchen wieder auf. Sam und der verletzte Morgen fliehen. Nach einer aufregenden Verfolgungsjagd können die beiden ihre Verfolger abschütteln. Da Morgan sich weigert, in ein Krankenhaus zu gehen, landen die beiden schließlich in einem Motel. Und dort besteht Morgan darauf, dass seine unfreiwillige Helferin ihn hier zurück lässt und wieder in ihr eigenes Leben zurückkehrt.

Doch so einfach ist das nicht. Während sich Morgan mit Hilfe eines Freundes bei dessen Bekannten langsam von seinen Verletzungen erholt, haben die Gangster in Sams Camp eine Spur gefunden, die an die Universität von Utah führt, an den Arbeitsplatz von Sam.

Auch wenn mir persönlich fast reine Verfolgungsromane nicht soooo liegen, hat mich doch die Spannung dieses Buches voll im Griff gehabt. Dazu kommen noch eine zweite Liebesgeschichte, eine Prise Erotik und äußerst sympathische Charaktere, die diesen Roman zu einem sehr gelungenen Lesespaß werden lassen.

Karin M. am 28.02.2004

Literaturschock:

Rezension vom 18.02.04:

Samantha Dyson macht zwei unerwartete Funde bei ihren Ausgrabungen auf dem Colorado Plateau: Zum einen gut erhaltene Skelettknochen eines Allosaurus, eines Raubsauriers, der vor mehreren Millionen von Jahren im Erdmittelalter lebte. Zum anderen den attraktiven, aber auch ziemlich lädierten - weil halb totgeschlagenen - Morgan Spade. Mutig rettet die junge Frau den Verletzten vor seinen Peinigern und begibt sich selbst in große Gefahr.

Mit "Eine unheilvolle Begegnung" legt die erfolgreiche deutsche Autorin Michelle Raven nun ihren dritten Suspense - wer Anglizismen scheut, kann es auch einen "Liebesthriller" nennen - vor. Sex & Crime sind dieses Mal auch die Schlagworte schlechthin, weshalb ich auch vermute, dass der Funke nicht so ganz überzuspringen vermochte. Die nicht ganz gewöhnliche Rahmenhandlung Paläontologie kam mir etwas zu kurz, dafür hatte ich den Eindruck, dass das Liebesgeflüster der Hauptprotagonisten vertieft wurde. Manche Gefühlswallungen erschienen mir so oft nicht ganz nachvollziehbar und Samantha & Morgan blieben mir die ganz Zeit über seltsam fern. Die Handlungsstränge lösen sich ab zwischen absoluten spannungsgeladenen Spitzen und Momenten, wo ich der Geschichte am liebsten ein bißchen Dampf gemacht hätte.

Für Romantiker ist "Eine unheilvolle Begegnung" jedoch sehr zu empfehlen. Es hat die richtige Portion Gefühl, vermischt mit einer flüssigen und oft spannungsgeladenen Schreibweise. Natürlich gibt es auch mal wieder ein paar sehr leckere Szenen und zum Schluß war ich sogar richtiggehend gerührt.

Steffi’s Bücherkiste:

Das dritte Buch von Michelle Raven hat mich genauso überzeugt wie die ersten beiden Romane. Der Roman verbindet Spannung und Romantik sehr gekonnt. Beides geht fließend ineinander über, so das der Romane ohne Spannung oder ohne Romantik gar nicht funktionieren würde. Fluchtgeschichten sind an sich immer sehr spannend, können aber auch schnell langweilen, wenn der Plot sonst nichts hergibt. Dies ist hier jedenfalls nicht der Fall, denn die Autorin versteht es immer auch sehr detailliert Nebenfiguren und vielleicht weniger wichtige Handlungsstränge geschickt mit dem Hauptgeschehen zu verknüpfen.

Wer die anderen Bücher von Michelle Raven bereits kennt wird auch den ein oder anderen Bekannten wiedertreffen und auch die neuen Protagonisten sind so überzeugend und liebevoll gezeichnet, das man nur hoffen kann, sie einmal in einem weiteren Roman der Autorin wiederzutreffen.

rezensiert von Steffi

Wie schon die ersten beiden Romane von Michelle Raven ist auch "Eine unheilvolle Begegnung" eine ausgewogene Mischung aus Spannung und Romantik. Liebesgeschichte und Suspense-Handlung befinden sich in einem für meinen Geschmack perfekten Gleichgewicht. Die Geschichte beginnt mit einem wirklichen Paukenschlag, und die dadurch aufgebaute Spannung flacht während des gesamten Buches nicht ab - weder Hauptfiguren noch Leser kommen in dieser Auf-der-Flucht-Story wirklich einmal zur Ruhe und es ist schwierig, das Buch wegzulegen!

Ebenfalls sehr gelungen sind die Hauptfiguren Sam und Morgan. Ich hatte bei ihnen nicht das Gefühl, dass eine Autorin sie sich einfach ausgedacht und ihnen willkürlich ein paar Merkmale verpasst hat, sondern sie und auch ihre Handlungen und Emotionen sind glaubwürdig und dadurch sehr sympathisch.

Wie ihre Leser es von Michelle Raven schon gewohnt sind, hat sie ausführlich über ihre Schauplätze recherchiert und man erhält einiges an Hintergrundinformationen. Ein weiterer Pluspunkt ist das unschlagbare Preis-Leistungs-Verhältnis bei diesem Buch: man bekommt ein wunderschön und mit viel Sinn für Details ausgestattetes Hardcover für verhältnismäßig wenig Geld.

Hervorheben möchte ich bei "Eine unheilvolle Begegnung" noch ganz besonders den tollen Schreibstil der Autorin. Ihre ersten beiden Romane ließen sich schon sehr gut lesen, inzwischen hat sie aber meiner Meinung nach ihren Stil nochmals deutlich verbessert und liefert einen herausragend flüssigen Lesegenuss!

Ich kann nur sagen: hoffentlich gibt es bald Nachschub!

rezensiert von Anette

Aiki-Medien:

Das Buch ist ein klassischer Liebesroman mit vielen Spannungselementen, also genau das, was ich liebe und selbst schreibe. Ich habe bislang selten ein Buch erlebt, dass mich von der ersten Seite an derart in seinen Bann geschlagen hat. Ich fing an zu lesen - und konnte das Buch erst nachts um drei Uhr und 150 Seiten später wieder aus der Hand legen. Und das auch nur mit Gewalt, weil ich am liebsten sofort gewusst hätte, was mit den beiden Protagonisten geschieht.

Hier nur ein kurzer Handlungsabriss: Die Paläontoligin Sam wird unfreiwillig Zeugin, wie ein Mann in der Wüste bei lebendigem Leib vergraben wird. Natürlich kann sie ihn nicht seinem Schicksal überlassen, buddelt ihn wieder aus - und steckt sofort in den wildesten Schwierigkeiten, die sie aber nicht daran hindern, sich in den Fremden zu verlieben.

Ich kann nur sagen, das Buch ist wirklich spannend und die Liebesgeschichte wunderschön. Ich war begeistert.

Ira Krissel, Mediengestalterin - Schriftstellerin

Bücher4um:

Sam Dyson ist es für ein paar Wochen gelungen ihrem Chef, dem Leiter des Paläontologischen Instituts der Universität Utah und seinen Annäherungsversuchen, zu entkommen. Allein ist sie zum Colorado Plateau aufgebrochen und gräbt dort nach Dinosaurierknochen.

Am Abend nach einem bahnbrechenden Knochenfund stößt sie auch auf lebendige Knochen, ein Mann, der sich vorerst John nennt, wurde vor ihren Augen lebendig begraben. Sie buddelt ihn wieder aus und versorgt mit viel Improvisationstalent seine Wunden. Die Flucht wird nötig, als die Männer zurückkehren, von denen John vorher so zugerichtet wurde.

Sam gerät genauso in Bedrängnis wie John und unterstützt durch diverse Freunde von beiden Seiten, müssen sie weiter fliehen, als ursprünglich geplant.

Dabei werden Einbruch, Entführung und Mord von Worten in Kriminalromanen zu echten Erlebnissen. Dass die Beiden sich dabei immer näher kommen, vereinfacht die Situation vor allem für John und sein Verantwortungsgefühl nicht.

Meine Meinung:

Mein zweiter Roman aus der 'echten' romantischen Ecke. Und nach 'Die Nacht hat zärtliche Hände' von der heiteren Seite, war ich auch von diesem Buch angenehm überrascht. Die Genre-Bezeichnung hier lautet Romantik-Thriller, sie trifft den Kern.

Ich liebe es, wenn ich schon vorher weiß, dass sich die Geschichte nicht zu einem völlig bösen Ende entwickeln kann. Ich genieße es, wenn ich nur den Weg kennen lernen muss, auf dem sich die Helden begegnen, trennen und bestimmt wieder treffen. Und trotzdem erlebte ich hier auch noch Überraschungen.

Über das Szenario in der Wüste und die Improvisationen der Protagonistin Sam zu lesen entlockte mir einige laute und süffisante Lacher, oftmals dachte ich, typisch Frau, endlich mal eine, die es formuliert. Sam ist eine sympathische Heldin, die sich nicht unterkriegen lässt. Kein weinerliches Frauchen, das nur auf ihren Retter wartet. Sie wirkt emanzipiert, weiblich und gut gezeichnet.

John, unserem männlichen Protagonisten wurde seine Heldenrolle, die er sonst so gerne spielt, genommen, und er hat sich mühelos, d.h. glaubwürdig, ins zweite Glied zurücksetzen lassen. Hilfe anzunehmen ist für viele Männer nicht wirklich einfach, das wurde auch hier wieder deutlich.

Die anderen Pärchen, die wohl auch in anderen Romanen schon auftauchten, wurden trotz der Nebenrollen greifbar, besonders die Episoden zwischen Sams Kollegen hatte es mir angetan, als Traumpartner hätte ich selbst allerdings Sams Freund Zack gewählt. Die Flucht und die Erlebnisse sind schlüssig und frau lässt sich einfach mitreißen, temporeich erfasste mich der Sog bis zum Ende der Geschichte und auch die erotischen Passagen sorgen für angenehmes Prickeln und anschauliches Kopfkino. Eine gelungene Kombination zwischen Abenteuer und Gefühl vor einer Traumkulisse.

Ein paar Bemerkungen zur Aufmachung des Buches seien noch gestattet. Das Cover ist ein Handschmeichler, Schutzumschlag und Cover sind gleich gestaltet, farblich abgestimmt auf die Wüste. Die Papierqualität ist wunderbar glatt, ein Lesebändchen ist eingeheftet und die Kapiteltrenner sind dezente stilisierte Ranken. Das Buch ist also auch noch attraktiv ausgestattet und eignet sich bestimmt für eine Freundin, die nicht allzu schwere Lektüre liebt.

(Binchen, März 2004)

Rezension auf Ankes Buchseiten:

Als die Forscherin Samantha 'Sam' Dyson den schwer verletzten Morgan Spade, der sich als John Smith vorstellt, rettet, fängt für sie eine gefährliche und turbulente Woche an.

Enttäuscht von den polizeilichen Ermittlern hatte Morgan sich auf eigene Faust, auf die Suche nach dem Mörder seiner Schwester gemacht und war entdeckt worden.

Nachdem Sam Morgan gerettet hat, ist nun auch sie ins Visir des Mörder und Drogendealer Gerald White geraten. So nimmt Morgan Sam mit auf seine Flucht, in sein, wie er hofft, sicheres Versteck. Aber Gerald White ist den Beiden schon auf den Fersen.

Ein detailreicher und von Anfang bis Ende spannender Roadtrip-Krimi. Nicht nur für Suspense Fans ! Sympathische, durchaus mit Fehler, behaftete Figuren geben der Geschichte eine besondere Note. So manche interessante Nebenfigur, wie z.B. den knurrigen Polizisten Gonzales würde ich gerne in einer eigenen Geschichte sehen.

Rezension in Sarahs Bucharchiv:

Inhalt: Die Paläontologin Sam Dyson ist mit Ausgrabungen im Colorado Plateau beschäftigt und hat gerade eine aufregende Entdeckung gemacht, als sie des Nachts heimliche Zeugin eines erschreckenden Vorgangs wird: zwei Männer schlagen auf eine in einen Teppich gewickelte Person ein und verscharren sie dann.
Sam gelingt es, den schwer verletzten Mann auszugraben und ihn so gut sie kann zu verarzten. Doch am nächsten Tag kommen die Bösewichter zurück und Sam und Morgan Spade, der sich ihr jedoch unter dem unverfänglichen Namen 'John' vorstellt, können mit knapper Not entkommen.

Um seine Retterin nicht in das Visier der Leute zu bringen, die ihm nach dem Leben trachten, besteht Morgan darauf, sich so schnell wie möglich von Sam zu trennen. Also kehrt sie nach Hause nach Salt Lake City zurück, was ihr allerdings nicht sonderlich passt, denn obwohl sie 'John' eigentlich nicht kennt und nur kurze Zeit mit ihm verbracht hat, hat sie noch kein Mann in ihrem Leben auch nur annähernd so berührt.

Währenddessen bekommt Morgan Hilfe von einem Freund, dem Cop Zach Murdock. Dieser verfrachtet den Verletzten in das Haus von guten Freunden und bringt ihn dort in Eigenregie wieder relativ gut auf die Beine.

Doch dann erhält Morgan erschreckende Nachrichten von Sam: in ihr Haus wurde eingebrochen, sie wurde verfolgt und schließlich sogar bei einem Anschlag auf ihr Leben verletzt. Anscheinend haben seine Verfolger Sams Spur gefunden. Morgan macht sich auf der Stelle auf, seine Retterin zu retten.

Kritik: "Eine unheilvolle Begegnung" ist um ein ganzes Stück dicker als seine beiden Vorgänger - insgesamt zählt es über 630 Seiten. Normalerweise komme ich mit so dicken Büchern schon aus dem Grund langsam vorwärts, daß mich die gewaltige Anzahl der Seiten einschüchtert und meine Leselust ein wenig dämpft.

Nicht so allerdings bei "Eine unheilvolle Begegnung"! Das Buch lässt sich so gut lesen, daß ich ganz einfach so und fast an einem Stück 400 Seiten wie nichts weggelesen habe. Der Stil der Autorin ist wunderbar eingängig und obwohl Sam und Morgan doch längere Zeit getrennt sind, kommt nicht eine Seite Langeweile auf.

Was wahrscheinlich auch ein Verdienst der sympathischen Charaktere ist. Sam ist ein natürliches, nettes Mädchen und weiß ganz genau, was sie will (und das ist Morgan!) und bei Morgan erfährt man erst nach und nach, was hinter der ganzen Angelegenheit steckt, in die er verwickelt ist. Die Stellen, an denen sich die beiden näher kommen, sind wirklich sehr schön beschrieben.

Wie auch schon bei "Riskante Nähe" gibt es eine kleine, feine "Neben-Lovestory" und zwar zwischen Sams Freundin Cathy (ich mochte ihre spitzbübische Art) und dem Studenten Tom. Außerdem kann man sich über ein Wiedersehen mit Shane und Autumn freuen.

Übrigens lernt man hier zwei weitere Personen kennen, die ich gerne in eigenen Geschichten lesen würde: Zach Murdock und Morgans Bruder Joe.

Rezension bei der Büchereule von Herr Palomar:

Wenn man mal wieder einen spannenden Unterhaltungs- und Liebesroman sucht, liegt man mit „Eine unheilvolle Begegnung" genau richtig, zumal es im Bereich Romantic Suspense wenig Alternativen zu Michelle Raven gibt.

Wie schon in Canyon der Gefühle und Abgründe des Verlangens (die Romane hängen lose zusammen) sind es wieder die sympathischen, charismatische Protagonisten, die den Leser an den Roman fesseln.

Die Paläontologin Samantha Dyson findet erst einen Saurierschädel und später sogar einen von Gangstern begrabenen Mann, den sie ausgräbt und rettet.
Samantha ist eine geradlinige Person, die sich nichts gefallen lässt und beim Lesen dachte ich gleich, dass der gerettete Morgan Spade, seines Zeichen ehemaliger Brandermittler und Undercoceragent, gut zu ihr passt.

Dieser Anfang führt den Leser perfekt in den Roman ein. Die beiden werden schnell von den Gangstern verfolgt. Sam und Morgan flüchten gemeinsam.
Die klischeehaft entworfenen Abschnitte mit dem arroganten Gangsterboss und seinen speichelleckerischen Spießgesellen habe ich mir geschenkt. Alles was in diesen Abschnitten passiert, habe ich schon in vielen billigen Krimis gesehen oder gelesen. Gestört hat mich das aber auch nicht.

In der Mitte sind es viele ausführliche Liebesszenen, die die umfangreiche Fluchtgeschichte würzen.

Die Abschnitte mit Sams Freunden Tom und Cathy haben mich eher gestört, da mir die Beziehung zwischen Morgan und Sam wichtiger war. In deren Abschnitten war ich tief von der Handlung gefangen.
Das Wiedersehen mit Autuum und Shane (bekannt aus Canyon der Leidenschaft) war schön, aber leider haben die beiden keinen eigenen Handlungsabschnitt und tauchen viel zu kurz auf. Aber das muss wohl so sein, damit dieses Traumpaar Morgan und Sam keine Konkurrenz machen.

Das Ende hält noch eine Überraschung bereit. Das gefällt mir, dass der Fall nicht durch einen Supermannakt von Morgan aufgelöst wird, dadurch bleiben die Charaktere glaubhaft.

Ein Roman mit Spannung, Liebe und trotz des Umfangs ohne Längen, der zeigt, dass es auch in diesem Genre wichtig ist, schreiben zu können, um voll zu überzeugen.

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